Haiku schreiben lernen mit Haikugarden
Ein Haiku ist ein kurzes Gedicht aus Japan: drei Zeilen mit 5, 7 und 5 Silben, die einen einzigen Augenblick festhalten – oft aus der Natur oder dem Alltag. In Haikugarden setzt du dein Haiku aus einer Wortbank zusammen, und das Spiel zählt die Silben für dich mit. Schritt für Schritt schreibst du immer mehr selbst, bis zum ganz frei gedichteten Haiku.
Haikugarden ist ruhig gedacht: keine Punkte, keine Rangliste, kein Zeitdruck. Jedes fertige Haiku wird eine Karte in deiner Sammlung. Du spielst kostenlos im Browser auf Handy, Tablet und PC, als Gast sofort ohne Anmeldung.
So funktioniert ein Haiku
- Die erste Zeile hat fünf Silben, die zweite sieben, die dritte wieder fünf. Eine Silbe ist ein Sprechtakt – klatsch beim Sprechen mit: „Früh-lings-re-gen“ hat vier.
- An jedem Wort der Wortbank steht seine Silbenzahl, oben siehst du, wie voll jede Zeile schon ist.
- Passt eine Zeile nicht, gibt es einen freundlichen Hinweis. Du kannst weiter anpassen oder das Haiku so behalten, wie es ist.
Vier Stufen, zehn Themen
- Stufe 1 – Wortbank: Aus 14 Wörtern und Wendungen baust du 5-7-5. Die Wortbank lässt sich immer passend füllen.
- Stufe 2 – Zeile ergänzen: Ein Beispiel-Haiku ist vorgegeben, eine Zeile fehlt.
- Stufe 3 – Eigene Zeile: Eine Zeile schreibst du selbst, die anderen kommen aus der Wortbank.
- Stufe 4 – Frei dichten: Alle drei Zeilen sind von dir, mit einem Schreibimpuls und der Silbenanzeige.
- Zehn Themen: Frühling, Sommer, Herbst, Winter, Natur, Wetter, Tiere, Stadt, Gefühle und Alltag. Dazu gibt es jeden Tag einen Impuls als Vorschlag.
- Außerdem: Silben-Training (Wörter zerlegen, Silben schätzen, Lücke füllen), neun Mini-Lektionen, die sich nach und nach öffnen – etwa über Kigo, das Jahreszeitenwort –, und 30 Beispiel-Haiku.
- Als Gast spielst du Stufe 1 mit allen Themen. Mit einem kostenlosen PanicLines-Konto sind alle Stufen offen, deine Haiku bleiben in der Sammlung, und du siehst deine Entwicklung.
Steuerung
- Tippe oder klicke ein Wort an: Es landet in der aktiven Zeile, danach springt die Auswahl zur nächsten offenen Zeile.
- Wörter lassen sich auch auf eine Zeile ziehen. Ein Tipp auf ein gelegtes Wort legt es zurück.
- Eigene Zeilen tippst du ins Textfeld; die Silben zählt das Spiel beim Schreiben mit.
- Am PC geht alles auch mit der Tastatur: Tab springt zum nächsten Wort, Enter legt es in die Zeile.
Tipps für dein Haiku
- Zeigen statt erklären: Schreib, was man sieht, hört oder spürt – „Pfützen glänzen“ statt „es ist schön“.
- Ein Jahreszeitenwort wie Kirschblüten, Glühwürmchen oder Neuschnee verortet dein Haiku sofort in der Zeit.
- Zwei Bilder nebeneinander: Ein kleiner Schnitt zwischen zwei Bildern lässt Raum, den Rest ergänzt, wer liest.
- Weglassen: Füllwörter kosten Silben. Fehlen dir zwei, such lieber ein passendes Bild als ein „ganz“ oder „doch“.
- Kommst du nicht weiter, hebt „Tipp“ ein Wort hervor, mit dem alle Zeilen noch aufgehen. In eigenen Zeilen schlägt er Wörter mit passender Silbenzahl vor.
Häufige Fragen
- Wie viele Silben hat ein Haiku?
- In der klassischen Form 17, verteilt auf drei Zeilen: 5 Silben, dann 7, dann wieder 5. Haikugarden zählt die Silben jeder Zeile für dich mit.
- Ist Haikugarden kostenlos?
- Ja. Als Gast spielst du ohne Anmeldung sofort los. Ein kostenloses Konto öffnet die Stufen 2 bis 4, die Sammlung und deine Entwicklung. Es gibt nichts zu kaufen.
- Werden meine Haiku gespeichert?
- Mit Konto kommt jedes fertige Haiku automatisch in deine Sammlung, auch offline Geschriebenes wird nachgereicht. Überarbeitest du ein Haiku, bleibt die alte Fassung erhalten. Als Gast merkt sich der Browser nur dein letztes Haiku; es wird übernommen, sobald du ein Konto anlegst.
- Kann ich auf dem Handy spielen?
- Ja, Haikugarden ist fürs Handy gemacht und läuft genauso auf Tablet und PC – im Browser, ohne Download. Schriftgröße und helle oder dunkle Darstellung stellst du in den Einstellungen ein.
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